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waldorfpatriot.de | Persönliches und Philosophisches aus dem Leben des Jonathan U.

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Persönliches und Philosophisches aus dem Leben des Jonathan U.

Inbox Zero

21. Mai 2013
von Jonathan
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Mein Posteingang ist kein ToDo-Liste

Diesen Satz habe ich gestern gelernt und versuche ihn seitdem zu verinnerlichen. Denn eine ToDo-Liste schreibe ich selbst und bestimmte, was wann dort drauf kommt. Wenn ich Emails, die ich schon bemerkt habe, dort im Posteingang liegen lasse, weil ich mich später um sie kümmern möchte, dann wird mein Posteingang zu einer Todo-Liste. Und jede Email, die mir jemand sendet, wird zur Aufgabe. Damit soll jetzt Schluss sein! In den nächsten Wochen probiere ich ein Experiment.

  1. Ich schalte die Benachrichtigungen meiner Emailprogramme aus. Damit ich mich selber entscheide, wann ich emails checken möchte. Grobe Regel: zwei Mal am Tag lange, einmal in der Stunde kurz Emails checken.
  2. Jede Email, die ich bemerke wird sofort bearbeitet.
  3. Emails, die etwas von mir erbitten, werden sofort beantwortet. Im Zweifel ist: „Nein, keine Zeit.“ netter als nie antworten.
  4. Emails mit Aufgaben, die ich erledigen möchte, werden an teambox.com weitergeleitet. Dort landen sie als abhakbare Aufgabe inklusive ihres Anhanges.
  5. Informationen aus Emails werden sofort übertragen. Termine in den Kalender, Anhänge speichern, drucken, an instapaper oder Evernote senden, Kontaktdaten ins Adressbuch
  6. So wird hoffentlich der Posteingang nach jedem Emailabruf leer sein und Aufgaben werde ich stressfreier, zeitnaher erledigen.

Während des Sortierens meiner Emails ist mir aufgefallen: Mehr als fünf Ordner auf einer Ebene ist blöd. Dann findet man sich schnell zurecht.

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16. Mai 2013
von Jonathan
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Sustainable Electronics

Nachhaltige Computer-Technik ist ein relativ schwieriges Thema. Gerade kommen die ersten beiden „nachhaltigen“ Produkte auf den Markt: eine Maus, die fast komplett in Deutschland hergestellt wurde. Außerdem das fair phone, das ein konventionelles Android Smart Phone ist, bei dem das Lötzinn aus „Konflikt freiem Erz“ hergestellt ist. Zu gesamten Problematik nachhaltiger Elektronik gab es einen auf dem 29c3 einen Vortrag von Sebastian Jekutsch:

(Zusammenfassung bei Netzpolitik.org)

Aus meiner Sicht wäre der erste Schritt sich das Leid bewusst zu machen, das zur Herstellung der eigenen konkreten Elektro-Produkte angerichtet wurde. Dafür würde ich versuchen herauszufinden,

  1. welche Materialien zur Herstellung gebraucht wurden und wo sie geschöpft wurden.
  2. welche Herstellungsprozesse, wo stattgefunden haben.

Von den zuständigen Zulieferern möchte ich dann wissen, wie sie mit ihren Mitarbeitern, der Umwelt und den Anwohnern umgehen.

Eine Email mit diesem Anliegen habe ich an tenoone Design geschickt, die den großartigen Pogo Connect herstellen.

Dear Sir / Miss, I would love to buy one of your Pogo Connects. Unfortunately I didt find anything about the ecological / social / ethical sustainability of the product on your website. I’d like to have a list of all the materials used in the product and where they are sourced. And a list of all proceses that are involved in building the product. Than I would check if I can find information about how they treat their employees, the environment and people living around these mines and factories. So I can become conscious who suffered for the product I’m about to buy. Can you help me with that? All the best Jonathan

Zwei interessante Seiten zu dem Thema sind außerdem http://goodelectronics.org/ und http://blog.faire-computer.de.

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15. März 2013
von Jonathan
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Friedrich Glasl: Unternehmen der Zukunft

Das Buch stellt kompakt vier Unternehmensphasen dar: Pionier, Differenzierung, Integration, Assoziation. Sie ergeben sich auseinander, wenn man die Probleme der vorangegangen Phase ernst nimmt und sie versucht sachgemäß zu lösen: Der Pioniergeist einer charismatischen Persönlichkeit ist notwendig um ein innovatives Unternehmen zu gründen. Um den Pionier entsteht eine Pioniersfamilie als Unternehmen. Jeder handelt seinen Fähigkeiten gemäß und alle ziehen am selben Strang. Im Wachstum und der Etablierung kann diese Kultur allerdings hinderlich werden. Das Chaos der Anfangsphase muss in von außen verstehbare Strukturen umgeleitet werden. Damit hier die Menschlichkeit nicht verloren geht, braucht es eine zusätzliche Nach-Innen-Kehrung: verschiedene Subsysteme des Unternehmens müssen liebevoll gepflegt und miteinander verbunden werden. Das Problem, das hier entstehen kann, ist eine zu starke Konzentration auf den Markt und das eigene Unternehmen, so, dass der Blick für die Gesellschaft verloren wird. Also: warum tun wir eigentlich das, was wir tun? Daher wird es hier wichtig Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungs-Kette zu übernehmen. Wo kommen die Rohstoffe her? Was passiert mit den Produkten, nach ihrer Benutzung?

Im zweiten Teil des Buches bringt Glasl diese Phasen mit der Philosophie der Freiheit Rudolf Steiners in Verbindung. Das ist ein interessanter Schritt, denn die Philosophie der Freiheit ist eines der Werke, die noch vor Steiners scheinbaren Umschwung um 1900 erschien. Sie ist also auch in der Wissenschaft ernstzunehmen. Noch interessanter ist, dass er Steiner gegen populäre heutige philosophische Strömungen abgrenzt, wie den Konstruktivismus/Post-Strukturalismus.
Allerdings setzt setzt Glasl auch andere Begriffe voraus, wie die der Wesensgliederung. Daher würde ich das Buch zwar empfehlen. Denn es ist inhaltlich sehr wertvoll. Aber es ist vor allem für Menschen interessant, die mit der anthroposophischen Termonologie etwas anfangen können. Für die allerdings besonders, denn:

Im letzten Teil analysiert er scharf, wo Konfliktpotential in heutigen Unternehmen vorhanden ist—auch in Waldorfschulen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen. Daraus ein Zitat:

Die Menschen beanspruchen für sich, daß ihre individuellen Intuitionen respektiert werden, sprechen aber gleichzeitig ihren Kolleginnen und Kollegen die Fähigkeit ab, gleichfalls nach bestem Bemühen Intuitionen fassen zu können.

(Glasl, 1994, S. 88)

Das Unternehmen der Zukunft

Friedrich Glasl 1994

Friedrich Glasl

Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart (2. Auflage) (1999)

ISBN: 3-7725-1234-8

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25. Februar 2013
von Jonathan
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NUE011 abendmahl

Essen, Nahrung, Kultur, Askese?

Länge: 00:13:13


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:

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25. Januar 2013
von Jonathan
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NUE010-Paragraph 231

Über fichtes Anthropologie §231

Länge: 00:11:54


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:

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14. Dezember 2012
von Jonathan
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Shared: Handbuch Netzneutralität

Markus Beckedahl at https://netzpolitik.org/2012/handbuch-netzneutralitat/ wrote:

hnn_titelDie Digiges hat heute ein Handbuch Netzneutralität in einer Version 0.9 veröffentlicht. Das Handbuch Netzneutralität klärt über unterschiedliche Aspekte der Debatte auf und führt in das Thema ein.

Hier ist das PDF.

Um die Version 1.0 zu erreichen, die wir dann auch in Druck geben, benötigen wir Eure Hilfe: Wir wollen die Bleiwüste noch etwas auflockern und suchen gute Bilder und Illustrationen, die das Thema Netzneutralität mit seinen unterschiedlichen Aspekten gut visualisieren. Diese sollten selbstverständlich CC-lizenziert sein, damit wir unser Handbuch auch offen lizenzieren können. Habt Ihr konkrete Ideen und Vorschläge? Außerdem würden wir gerne den Druck finanzieren können. Helf uns mit einer Spende, davon mindestens 2500 Exemplare zu drucken und an Entscheidungsträger zu verteilen.

Handbuch Netzneutralität

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6. Dezember 2012
von Jonathan
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NUE009 Putzen

über das Buch Putzen!? von Linda Thoma

Länge: 00:06:34


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:
Jonathan Uhmann

#Shownotes

Putzen!?: Von der lästigen Notwendigkeit zu einer Liebeserklärung an die Gegenwart

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5. Dezember 2012
von Jonathan
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NUE008 Es nützt ja nix

Kopf in den Sand stecken ist auch keine Lösung

Länge: 00:08:52


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:
Jonathan Uhmann

Shownotes

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4. Dezember 2012
von Jonathan
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NUE007 Paradais

Erkenntnistheorie und das Oberuferer Paradaisspiel

Länge: 00:07:41


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:
Jonathan Uhmann

Shownotes

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3. Dezember 2012
von Jonathan
2 Kommentare

NUE006 Das Wesen der Fichte

über Erkenntnistheorie und Goethes Natursicht

Länge: 00:09:05


Veröffentlicht von Sirius Kybernetik Werkstätten unter CC BY 3.0. Unter Mitwirkung von:
Jonathan Uhmann

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